Polizeieinsatz: Mieter ließ seit 2016 pausenlos das Wasser in seiner Wohnung laufen

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Ein 31-Jähriger hat in einem Jahr etwa sieben Millionen Liter Wasser verbraucht, da er im Badezimmer alle Hähne durchgehend offen lies.

Wenn Wasser pausenlos durch den Abfluss rauscht, wird es teuer. Die Polizei wurde durch den Hausmeister des Objektes hinzugezogen, da die Hausverwaltung vom Wasserversorger eine Nachzahlungsforderung in Höhe von 10.000 Euro erhalten hatte.

Wegen eines möglichen Wasserschadens in einem Mehrfamilienhaus in der Albert-Schweitzer-Strasse informierte die Wohnungsverwaltung auch die Polizei.

Ein psychisch kranker Mann aus Salzgitter/Niedersachsen, ließ aus ungeklärten Gründen ein Jahr lang das Wasser im Waschbecken, in der Badewanne und in der Toilette laufen.

Nach Angaben der Polizei soll der Mann sich am Freitag zunächst geweigert haben, die Tür zu öffnen. Außerdem hatte er offenbar auch die Abflüsse manipuliert. Doch der 31-Jährige schlug auf die Beamten ein und verletzte zwei von ihnen leicht. Er hatte in den vergangenen Tagen die Abflüsse in der Wohnung derart verstopft, dass in der Folge massive Schäden in dem Gebäude entstanden wären. Erst nach dem Einsatz von Reizgas konnten die Beamten den Mann überwältigen. Nachdem ein Arzt sich einen Eindruck von dem Mann verschaffte, brachte man ihn in die psychiatrische Klinik nach Liebenburg. Damit hat er den statistischen Durchschnittswert von rund 44.000 Liter pro Kopf und Jahr weit übertroffen.

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