Pinguin-Küken verhungerten, nur zwei überlebten

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Sydney - Eine Kolonie von Adelie-Pinguinen in der Antarktis hat - schon wieder - eine Katastrophe ereilt: Französische Wissenschafter berichten, dass die Kolonie praktisch die gesamte Nachwuchsgeneration der Brutsaison von Anfang 2017 verloren hat. Die Elterntiere waren auf Nahrungssuche.

Nur zwei überlebten! Aus der Kolonie mit 18.000 Adelie-Pinguinenpaaren starben 17.998 Tiere Anfang der Brutsaison, so französische Wissenschafter. Weil das Eis ungewöhnlich dick war, musste die Tiere ungewöhnlich lange Wege zurücklegen, meldet die Umweltschutzorganisation WWF. Eine Ursache für das "katastrophale Brutversagen" sehen die Forscher in veränderten Umweltbedingungen in der Region seit dem Abbruch eines riesigen Gletschers Mitte Februar 2010.

Es sei möglich, dass solche Dramen nicht die Ausnahmen blieben. Auch Temperaturschwankungen und Windstärken und Windrichtungen seien Einflussfaktoren.

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