EU-Innenminister beraten über Schengen-Grenzkontrollen

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Bundesinnenminister de Maizière kündigte gestern an, die deutschen Kontrollen um weitere sechs Monate zu verlängern.

Die EU-Innenminister beraten über längerfristige Grenzkontrollen im Schengen-Raum. Sobotka werde sich heute beim EU-Ministertreffen in Luxemburg im Detail äußern. Zur Begründung führte er die Terrorgefahr, Defizite beim Schutz der EU-Außengrenzen sowie illegale Migration innerhalb des Schengenraums an.

Schon im September hatten Deutschland und andere Mitgliedsländer gefordert, die maximal mögliche Dauer dieser Kontrollen von zwei auf vier Jahre zu erhöhen. Eigentlich wird im Schengenraum an den Grenzen nicht kontrolliert.

Gegen die österreichischen Grenzkontrollen macht vor allem Slowenien mobil, das durch die oftmals stundenlange Staus auslösenden Maßnahmen seine Export- und Transportwirtschaft negativ betroffen sieht.

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