BASF kauft Teile von Bayers Saatgut- und Herbizidgeschäft

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Bayer kauft Monsanto. Das unliebsame Geschäft mit Saatgut und Unkrautvernichtungsmitteln will das Unternehmen aber an BASF abgeben.

Der Kaufpreis liege bei 5,9 Milliarden Euro und könne noch angepasst werden. Als Teil der Vereinbarung hat sich BASF dazu verpflichtet, die bestehenden unbefristeten Arbeitsverhältnisse zu vergleichbaren Konditionen für mindestens drei Jahre nach Abschluss der Transaktion fortzuführen.

Bayer verkauft Teile seines Saatgut- und Herbizidgeschäfts an den Konkurrenten Bayer. Zuvor hatte die EU-Kommission angekündigt, die Fusion genauer prüfen zu wollen. Die Fusion mit Monsanto würde Bayer zum Weltmarktführer in der Agrarchemie machen. Der Vertrag mit BASF soll Bayers globales Unkrautvernichter-Geschäft mit dem Wirkstoff Glufosinat-Ammonium umfassen, das Saatgutgeschäft für Feldkulturen in einzelnen Märkten sowie weitere Teile.

Dabei sollen nicht nur das geistige Eigentum und die Standorte den Besitzer wechseln, sondern auch die Beschäftigten.

Am Finanzmarkt wurden die Nachrichten gemischt aufgenommen. Im frühen Handel legte der Aktienkurs von Bayer um ein Prozent zu. Ein Euro kostete 1,1831 US-Dollar (-0,01 Prozent).

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