Ricciardo auch im zweiten Singapur- Training voran

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Nicht nach Wunsch verlief der zweite Trainingslauf für Sebastian Vettel, er belegte Platz elf. Der Deutsche fuhr allerdings als einziger Pilot seine schnellste Runde auf einer langsameren Reifenmischung.

Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko ist für das Qualifying und das Rennen zuversichtlich.

Vor dem Rennen in Singapur überraschte Horner nun mit seinen Aussagen.

Am Vormittag hatte Ricciardo in 1:42,489 Minuten ebenfalls Bestzeit markiert. Red Bull muss auf Strecken mit einer besonderen Charakteristik hoffen, die der Aerodynamik des Wagens von Daniel Ricciardo und Max Verstappen entgegen kommen, auf denen es aber auf die Motorenleistung nicht so ankommt - wie auf dem Marina Bay Street Circuit an diesem Wochenende. Mit 425 Tausendstelsekunden Rückstand auf Ricciardo landete Hamilton an der vierten Stelle.

Seit der Turbohybrid-Ära dominiert Mercedes, Ferrari schaffte in diesem Jahr den Anschluss und kämpft mit Vettel gegen Silberpfeil-Star und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton um den Titel. Der Deutsche gewann vier der neun bisherigen Rennen im asiatischen Stadtstaat. Mit den Briten kooperiert Red Bull andernorts schon spektakulär. Am Sonntag (14.00 Uhr/ORF eins, RTL, Sky) könnte der Vierfach-Weltmeister die WM-Führung zurückerobern.

Abseits der Trainingsläufe wurde am Freitag bekannt, dass das Ende der Partnerschaft zwischen Formel-1-Rennstall McLaren und dem japanischen Autobauer Honda nach der laufenden Saison nun fix ist. Die Erfolgszeiten mit den Triebwerken von Renault, mit denen Red Bull seit 2007 unterwegs ist, sind aber vorbei. Toro Rosso - bisher mit Renault-Antrieb ausgestattet - wird unterdessen ab 2018 auf Honda-Motoren setzen. Der Vertrag wurde bis einschließlich 2020 abgeschlossen.

Franz Tost, Chef des Rennstalls, blickt mit Zuversicht auf die bevorstehende Zusammenarbeit.

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