Harry Dean Stanton ist tot

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Mit Harry Dean Stanton verliert das Kino im Allgemeinen und Hollywood im Besonderen einen unverwechselbaren Charakterkopf, eines jener Gesichter, die der normale Kinobesucher vielleicht nicht mit Namen benennen konnte, aber trotzdem sofort wiedererkannte.

US-Schauspieler Harry Dean Stanton ist am Freitag im Alter von 91 Jahren gestorben. Im Laufe seines Lebens spielte er in rund 250 Filmen mit, häufig verkörperte er Aussenseiter und Gangster. Über 60 Jahre war Stanton als Schauspieler aktiv - bis zuletzt. Lynch fügte hinzu: "Ein Großer ist von uns gegangen". Stanton begann seine Filmkarriere in den 50er-Jahren, zunächst mit Nebenrollen in Western.

Eine Glanzrolle spielte er dann 1984 als Travis in dem Film "Paris, Texas" des deutschen Regisseurs Wim Wenders. Darin spielt Stanton einen gealterten Atheisten, der sich auf eine spirituelle Reise begibt. Der Film gewann in Cannes die Goldene Palme. Stanton arbeitete mit Regisseuren wie Martin Scorsese und Francis Ford Coppola zusammen. Auch für junge Menschen war er ein Idol.

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