Brandenburg: Polizei stoppt Schleuser-Lastwagen mit 51 Menschen

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Darunter waren augenscheinlich auch 17 Kinder, wie ein Sprecher der Bundespolizeidirektion Berlin am Samstag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Bei den 20 Männern, 14 Frauen sowie zehn Jungen und sieben Mädchen handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um verschiedene Familien. Der Fahrer stamme aus der Türkei, auch der Lastwagen sei dort zugelassen, sagte der Sprecher weiter. Nach Abschluss der strafprozessualen Bearbeitung ist angestrebt, die Geschleusten in die zentrale Aufnahmestelle des Landes Branenburg nach Eisenhüttenstadt zu überstellen und den Schleuser einem Haftrichter vorzuführen. Die Menschen nahm die Bundespolizei in Gewahrsam. Anschließend wurden alle Personen und das Schleusungsfahrzeug zur Dienststelle nach Frankfurt (Oder) gebracht. Hinweise auf Verletzungen gab es zunächst keine.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise sowie der Einschleusung von Ausländern eingeleitet. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde mindestens einer der Geschleusten Anfang September in Rumänien als Flüchtling registriert. Bei der Betreuung holte sich die Bundespolizei Unterstützung bei der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und weiteren Polizisten aus Brandenburg, wie es weiter hieß. Dort wurden sie medizinisch untersucht. Auf dem Gelände waren mehrere Krankenwagen und viele Helfer in Schutzkleidung zu sehen. Auch der Lastwagen stand auf der Liegenschaft.

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