BKA registiert 2.250 Straftaten im Bundestagswahlkampf

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Der diesjährige Bundeswahlkampf wird immer wieder von Straftaten auf Wahlkampfveranstaltungen überschattet. Das BKA hebt hervor, dass unter den Opfern zunehmend Kandidaten der AfD seien.

Berlin - Das Bundeskriminalamt (BKA) hat bislang rund 2250 Straftaten im Zusammenhang mit dem Bundestagswahlkampf verzeichnet.

Mehrheitlich gehe es etwa um Sachbeschädigungen und Beleidigungen. Darunter sind 50 Gewaltdelikte wie Körperverletzungen, heißt es der "Welt am Sonntag" zufolge in einem BKA-Lagebild vom 13. September zur Wahl. In 54 Fällen handelte es sich um Gewalttaten.

Das Bundeskriminalamt ist teils selbst für den Schutz von Politikern im Wahlkampf zuständig.

Die Arbeitsbelastung der BKA-Personenschützer gilt seit dem vergangenen Jahr als sehr hoch. Grund dafür sind eine vermehrte Präsenz von Rechts- und Linksextremisten sowie türkischer Nationalisten. Im Juli war das BKA mit mehr als 2000 Beamten für die Sicherheit der Gäste beim G-20-Gipfel in Hamburg zuständig. Jetzt sorgt der Wahlkampf für zusätzliche Einsatzstunden.

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