Menschen sterben bei Feuer in einer Schule in Malaysia

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In Kuala Lumpur sind mindestens 24 Menschen in einer Islamschule bei einem Brand ums Leben gekommen. 23 Schüler und zwei erwachsene Aufseher seien entweder am Rauch erstickt oder in den Flammen umgekommen, sagte der Direktor des Brandschutz- und Rettungsdienstes, Khirudin Drahman, am Donnerstag.

Das Unglück ereignete sich in den frühen Morgenstunden in einer islamischen Religionsschule im Zentrum der Hauptstadt Kuala Lumpur. Wie es zu dem Brand kommen konnte ist unklar. Das Feuer brach in den Schlafräumen des Internat aus.

Zunächst war die Zahl der Toten auf 25 beziffert worden, diese Angabe wurde jedoch später korrigiert.

Die Feuerwehr war am Donnerstagmorgen zum Einsatz gerufen worden und löschte den Brand, der im obersten Stockwerk des dreigeschossigen Hauses ausgebrochen war, nach einer Stunde, wie Polizeichef Amar Singh sagte.

Die Zeitung "Star" berichtete, dass die Brandschutz- und Rettungsbehörde sich besorgt über die Brandschutzmaßnahmen in unregistrierten und privaten Religionsschulen gezeigt habe. Landesweit seien gut 500 sogenannte Tahfis-Schulen registriert, vermutlich gebe es aber noch viel mehr.

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