Ulm: Amokalarm an Friedrich-List-Schule war Fehlalarm

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Ulm - Nach einem Großeinsatz wegen eines Amokalarms an einer Schule in Ulm hat die Polizei am Dienstagnachmittag Entwarnung gegeben. Mehrere Schüler waren nach der Alarmauslösung am Vormittag in den Klassenräumen der davon betroffenen Friedrich-List-Schule geblieben. "Es hat dann eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis wir wussten, dass es ein Fehlalarm ist", zitierte die Ulmer "Südwest Presse" eine 16-jährige Schülerin. Die Schule wurde von den Einsatzkräften geräumt.

In Ulm wurde am Dienstag aufgrund eines Alarms ein Polizeigroßeinsatz ausgelöst. Die Polizei gab nach mehr als zwei Stunden Entwarnung. Es werde geprüft, ob es sich möglicherweise um einen Fehlalarm handle.

Die Schule wurde weiträumig abgesperrt, sehr viele Polizisten waren im Einsatz. Sogar ein Hubschrauber kreiste über der Baden-Württembergischen Stadt. Mit Maschinenpistolen bewaffnete Beamte eines Sondereinsatzkommandos drangen in das Gebäude ein, sie hatten nach Zeugenberichten auch einen Rammbock zum Aufbrechen von Türen dabei. Etliche Schüler, für die der Unterricht bereits beendet war, standen draußen, aber es befanden sich auch noch weitere Schüler im Inneren.

Auch diesmal war es falscher Alarm, wie die Polizei gegen 14.20 Uhr meldete. Deshalb wurden die Schüler, die noch im Inneren ausharren mussten, nach uns nach ins Freie geleitet. Die lange Zeit der Unsicherheit sei als belastend empfunden worden, wie Eltern sagten.

Die Ulmer Polizei ermittelt jetzt, wie es zu diesem Alarm kommen konnte.

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