Spiess umgedreht: Anti-Doping-Agentur angeklagt

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Toronto (ots/PRNewswire) - Kirill Sveshnikov, Dmitry Strakhov und Dmitry Sokolov erhoben heute im Obersten Gerichtshof von Ontario (Registernummer: CV-17-582393) Klage gegen die Internationale Anti-Doping-Agentur (WADA) und Richard McLaren, ehemaliger Beauftragter der WADA, und machten Schadenersatzansprüche gegen die Angeklagten geltend.

In ihrer Anklageschrift führten die Sportler an, dass die WADA, deren Sitz in Montreal ist, und Richard McLaren sie in einer "überstürzten und kompromittierten Ermittlung unfairerweise in ein vermeintliches Dopingkomplott" verwickelt hätten. Die Radfahrer behaupten, dass sie als Folge dessen nicht zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio zugelassen worden seien und große Rufschädigung erlitten haben. Die Athleten verlangen deshalb Schadenersatz.

In dem Bericht heißt es, 26 positive Dopingproben von russischen Radsportlern seien vertuscht worden. Um an den Spielen teilnehmen zu können, hätte es letztgültig eine Erlaubnis des Internationalen Radsportverbandes UCI bedurft. Auch eine Beschwerde vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne wurde in dieser Sache bereits abgewiesen.

"Unser Ziel ist es zu beweisen, dass die Jungs Recht haben".

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