Mitbegründer Brian Acton verlässt Kurznachrichtendienst WhatsApp

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Was macht man, nachdem man einen der erfolgreichsten Messaging-Dienste der letzten Jahre für fast 20 Milliarden Dollar an Facebook verkauft hat und inzwischen auch einige Jahre für den Konzern hinter dem größten sozialen Netzwerk tätig war? Man steigt aus und gründet seine eigene Non-Profit-Organisation. Jetzt verlässt der Milliardär das Unternehmen.

Acton hatte WhatsApp im Jahr 2009 zusammen mit dem ukrainisch-US-amerikanischen Unternehmer Jan Koum gegründet.

Brian Acton hat vor rund acht Jahren den Kurzmitteilungsdienst mitgegründet. Seine Bewerbung war allerdings nicht erfolgreich. Acton und Koum waren immer gegen die Schaltung von Werbung auf WhatsApp.

Neben den neuen Plänen dürfte auch Facebooks Vorstellungen hinsichtlich des Geschäftsmodells für WhatsApp ein Grund für Actons Weggang sein. Acton gab seinen Abschied zunächst intern bekannt, bevor er sie auch über Facebook öffentlich machte. Das "neue Kapitel" beginnt laut dem Entwickler mit der Gründung einer Non-Profit-Organisation an der "Schnittstelle zwischen Wohltätigkeit, Technologie und Kommunikation", so Acton weiter.

Mehr Details nannte er zunächst nicht. Facebook sucht deshalb händeringend nach Möglichkeiten, mit der Software Geld zu verdienen. Durch eine neue Funktion sollen Unternehmen gegen Bezahlung WhatsApp benutzen können, um mit ihren Kunden zu kommunizieren.

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