Maduro zeigt sich bereit zu Gesprächen mit Opposition

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VENEZUELA ⋅ Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat sich zu einem Dialog mit der Opposition bereit erklärt.

In Venezuela tobt seit Monaten ein erbitterter Machtkampf zwischen der linksnationalistischen Regierung unter Maduro und der Mitte-rechts-Opposition.

Die Gespräche sollen in der Dominikanischen Republik stattfinden.

Die Initiative gestartet hatten der Präsident der Dominikanischen Republik, Danilo Medina, und der ehemalige spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero. Beide betonten in einer Erklärung, dass damit eine Möglichkeit zur Aussöhnung bestehen könnte.

Die Opposition hat jedoch bereits angekündigt, sie wolle vor einem echten Dialog über die Vorbedingungen sprechen. Ende 2016 war der letzte Dialogversuch gescheitert. Fast 130 Menschen wurden bei den Unruhen seit Anfang April getötet, nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten wurden mehr als 5000 Menschen festgenommen. Nach Einsetzung einer verfassungsgebenden Versammlung, die als übergeordnetes Staatsorgan das von der Opposition dominierte Parlament entmachtet hat, warfen zahlreiche Staaten Maduro vor, eine Diktatur zu errichten. Die kritische Generalstaatsanwältin Luisa Ortega wurde abgesetzt, Oppositionspolitikern drohen lange Haftstrafen. Zuletzt hatte auch Papst Franziskus Maduro bei seiner Kolumbienreise gemahnt, Menschenrechte und Demokratie zu achten.

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