Deutsche Inflation so hoch wie seit April nicht mehr

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Im August kletterte die Teuerung im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 1,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte.

Vor allem der Preisdruck bei den Energiekosten treibt die Inflation in Deutschland: Für leichtes Heizöl mussten die Verbraucher 10,4 Prozent mehr ausgeben, Tanken verteuerte sich um knapp vier Prozent und Strom kostete zwei Prozent mehr.

Es bestätigte damit eine erste Schätzung von Ende August.

Ein wesentlicher Grund für den erneuten Anstieg war demnach die Entwicklung der Energiepreise. Dienstleitungen verteuerten sich um durchschnittlich 1,6 Prozent, die Kaltmieten stiegen um 1,7 Prozent. Die Preise für Gemüse gingen hingegen zurück. Sie kostete fast 60 Prozent mehr. "Damit liegt der Preisanstieg für Nahrungsmittel im August 2017 weiterhin deutlich über der Gesamtteuerung", erklärte das Amt. Bedeutsam für die Preiserhöhung der Dienstleistungen waren die Nettokaltmieten (+ 1,7 Prozent gegenüber August 2016), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.

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