CDU stellt Kandidaten für Umwelt-Ressort vor

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Hannover - Die Schattenminister-Riege von CDU-Spitzenkandidat Dr. Der Landwirt Frank Oesterhelweg, Chef des CDU-Verbandes Braunschweig und langjähriger Landtagsabgeordneter, soll das Umweltressort in einer etwaigen CDU-Landesregierung werden. Er stehe für eine bürgerliche Politik, die die ideologischen Gräben in der Umweltpolitik überwinden könne, sagte Althusmann zu seinem Kandidaten, der auch Landesvorsitzender der Braunschweiger CDU ist. Gewässerschutz gegen die Landwirte werde es mit ihm nicht geben. "Das hat den Vorteil, dass am Ende jeder weiß, was ich meine", sagt Osterhelweg und betont, als Minister den Wolf zur Jagd freigeben zu wollen.

Die Regulierung der Bestände sei unabdingbar, sagte er. Für Umweltverbände ist die Personalie eine Provokation. Er sieht sich als Vertreter einer "Klare-Kante-Politik". "Ich formuliere gerne deutlich", sagte er. Er hat einen Ackerbau-Betrieb, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Bereits bekannt ist, dass Landfrauen-Chefin Barbara Otte-Kinast bei einem CDU-Wahlsieg das Agrar-Ressort übernehmen soll. CDU-Landeschef Althusmann will jeden zweiten Ministerposten mit einer Frau besetzen und demnächst neue Nominierungen verkünden.

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