Tesla präsentiert kleinen Supercharger für die Stadt

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Tesla hat eine kleine Version seiner Schnellladesäule Supercharger für die Stadt entwickelt.

Wie der Hersteller gestern mitteilte, wurden die ersten Ladestationen in Boston und Chicago installiert. Insgesamt 18 an der Zahl befinden sich in viel frequentierten Gebieten wie Supermärkten, Einkaufszentren und an Straßen der Innenstädte. Sie haben ein neues schlichtes Design und sind kleiner und damit Platz sparender als die vorausgegangenen Modelle.

Der Ausbau der Lade-Infrastruktur erfolgt im Zuge der Markteinführung des Mittelklassewagens Model 3 im Juli dieses Jahres - was auch zu gesteigertem Bedarf an Ladesäulen geführt hat. Die Tesla Urban Supercharger ergänzen das unternehmenseigene Ladenetz des US-Elektroauto-Pioniers, das sich bisher aus regulären Supercharger-Schnellladern sowie den etwas langsameren Destination Chargern zusammensetzte. Ein kompletter Ladevorgang soll zwischen 45 und 50 Minuten dauern. Mit dem Model 3 will Tesla die Produktion von rund 84 000 Autos 2016 auf 500 000 Fahrzeuge im kommenden Jahr hochschrauben. Schon jetzt beklagen sich Tesla-Fahrer in den USA zum Teil über Wartezeiten an besonders stark besuchten "Supercharger"-Stationen". Für September plant der Konzern, rund 1.500 Fahrzeuge übers Fließband rollen zu lassen. Nächstes Ziel ist die Ausweitung des Netzwerkes auf Innenstädte. Laut TechCrunch befinden sich zehn Stationen am 225 North Columbus Drive in Chicago und acht an der 800 Boylston Street in Boston.

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