Streit Rummenigge gegen Lewandowski eskaliert

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Robert Lewandowski hatte mit seinem Spiegel-Interview mächtig Staub aufgewirbelt.

Montag, 11. September, 09.51 Uhr: Ein kritisches Interview von Robert Lewandowski sorgt beim FC Bayern kurz vor dem Start in die Champions-League-Saison für Ärger. "Wir brauchen wieder mehr Effizienz und Ernsthaftigkeit", meinte Rummenigge. Ich bedauere seine Aussagen.

Lewandowski habe sich laut Rummenigge "offenbar von dern Paris-Transfers irrittieren lassen".

"Er ist bei uns als Fußballer angestellt - und verdient dafür sehr viel Geld", sagte Rummenigge der "Bild"-Zeitung (Pay-Artikel). Schon in der Rückrunde hatte er nach dem Freiburg-Spiel unzutreffende Vorwürfe gegen die Mitspieler erhoben, dass er nicht genügend unterstützt worden wäre". "Aber ich weiß schon, wie man Spieler zur Räson bringen kann". "Er hat bis 2021 ohne Ausstiegsklausel unterschrieben".

Die Aufregung kommt für den Klub nicht gerade günstig, denn am Dienstag startet die Gruppenphase der Champions League. Das müssen sie ja jetzt mindestens. "Wer öffentlich den Trainer, den Verein oder die Mitspieler kritisiert, kriegt ab sofort Stress mit mir", erklärte Rummenigge. Lewandowski solle wissen, "dass sein vermeintlicher Traumverein Real Madrid im Sommer 24 Tage in der Hitze unterwegs war - doppelt so lange wie wir". Der 29-jährige Pole gilt für die Vorstandsetage als Wiederholungstäter, denn er hatte schon zuvor seinem Unmut freie Bahn verschafft und die Asien-Reise des FC Bayern in Frage gestellt. Ob Lewandowski wegen des SPIEGEL-Interviews auf die Tribüne verbannt werde, entscheide bei Bayern der Trainer. Sportdirektor Hasan Salihamidzic habe mit Lewandowski bereits ein Gespräch geführt. Dazu Rummenigge: "Das wäre sehr schade, wenn er das so sehen würde". Nachsatz: "Loyalität ist Bayern-DNA und wichtig für unsere Fans".

Klingt als wäre in der Causa noch nicht das letzte Wort gesprochen worden.

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