Feuerwehr-Großeinsatz in Marx Halle

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In der Nacht auf Sonntag war in der Marx-Halle am Gelände des ehemaligen Schlachthof St. Die Feuerwehr war mit 100 Mann und 30 Fahrzeugen im Einsatz. Marx Feuer ausgebrochen. Die Flammen erreichten rasch das Dach, was von einem Passanten gegen 1:40 Uhr des 10. September 2017 bemerkt wurde und dieser die Feuerwehr alarmierte. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, die Brandursache ist Gegenstand von Ermittlungen.

Ausgebrochen war das Feuer "bei einem der Eingänge zur Halle im nordöstlichen Teil", sagte Feuerwehrsprecher Lukas Schauer.

Feuerwehreinsatz dauerte über neun Stunden Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich in der Halle schon massiv Rauch gebildet.

Die Brandursache ist noch unklar. Die Flammen wurden mit mehreren Löschleitungen von innen unter Atemschutz und von außen mit Wasserwerfern unter Beimengung von Löschschaum über die Drehleitern und eine Teleskopmastbühne bekämpft. Mit Spezialsägen mussten die Feuerwehrleute das Dach aufschneiden. Es waren auch einige Spezialgeräte der Feuerwehr dort: "Großtanklöschfahrzeuge, die einfach größere Mengen Wasser mit sich führen und die entsprechend das Wasser für die verschiedenen Einsatzkräfte verteilen können, Teleskopmastbühnen, mit denen man besonders weit auf das Dach hinaufkommt, und Drehleiterfahrzeuge".

In der Dachkonstruktion glosten noch zahlreiche Glutnester, die erst nach und nach gelöscht werden konnten.

Das Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts als erste Schmiedeeisenkonstruktion Wiens gebaut. Der Pächter der Halle rechnet aber damit, dass alle Veranstaltungen wie geplant stattfinden können. Pläne für die Entwicklung des Areals werden noch erarbeitet.

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