Best Buy nimmt Kaspersky-Software aus dem Programm

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Westliche Geheimdienste warnen immer wieder vor Hackerangriffen aus Russland.

Auf Twitter äußerte sich auch Kaspersky Lab zu dem Vorgang. Der US-Elektrohändler Best Buy zweifelt das jetzt an und zieht Konsequenzen.

Der größte Elektronikhändler der USA, die Kette Best Buy, hat nach eigenen Angaben den Vertrieb von Antivirus- und Online-Sicherheits-Produkten des russischen Anbieters Kaspersky Labs mit sofortiger Wirkung gestoppt. Hintergrund sind vermutlich Bedenken wegen möglicher Verbindungen des Software-Herstellers zur russischen Regierung. Ein Unternehmenssprecher hat dies mittlerweile gegenüber der US-amerikanischen Tageszeitung Star Tribune bestätigt, nannte jedoch keine Gründe für die Entscheidung; man äußere sich generell nicht zu Geschäftspraktiken mit Partnern. Kaspersky, dass Verbindungen zu jeglichen Regierungen zurückweist, bestätigte, dass die Verbindungen zu Best Buy eingestellt wurden. Zuvor hatten US-Behörden Kaspersky beschuldigt, die nationale Sicherheit zu bedrohen. US-Behörden zeigten sich zuvor zunehmend besorgt darüber, dass russische Dienste versuchen könnten, über Kaspersky-Programme Amerikaner auszuspionieren oder wichtige US-Systeme zu sabotieren. Der Konzern wurde deshalb im Juli von zwei Listen mit Firmen gestrichen, bei denen sich US-Regierungsstellen mit Technologie eindecken können.

Das Unternehmen bietet auch im deutschsprachigen Raum Programme zum Schutz von PCs und mobilen Geräten an.

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