Lollapalooza-Chef Tommy Nick entschuldigt sich für Abreise-Chaos

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In der Nacht waren Tausende Menschen am Veranstaltungsort gestrandet.

Etwa 30 Personen hätten Kreislaufprobleme oder Schwächeanfälle erlitten. Sie seien von Sanitätern mit Wasser und Traubenzucker versorgt worden.

Viele sollen bei der Abreise an der S-Bahn Station zusammengeklappt oder in Tränen ausgebrochen sein.

Das stundenlange chaotische Gedränge tausender Menschen auf dem S-Bahnhof Hoppegarten (Landkreis Märkisch-Oderland) hat sich erst am frühen Sonntagmorgen aufgelöst.

"Nach Absprache mit der BVG waren der S-Bahn-Takt von 20 Minuten auf 10 Minuten verdichtet und längere Züge eingesetzt worden", sagte Veranstalter Tommy Nick am Sonntag. "Das passiert allerdings häufig bei solchen Festivals im Gedränge, wenn die Leute den ganzen Tag auf den Beinen waren und vielleicht etwas dehydriert sind", sagte Nick. "Es gab da keine Paniksituationen", betonte der Veranstalter.

Die Polizeidirektion Ost bestätigte die Darstellung. Polizei und Veranstalter sprechen dennoch von nicht-bedrohlicher Situation.

Um 01.00 Uhr hatten sich nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Bahn rund 3000 Menschen im oder vor dem S-Bahnhof versammelt und auf den Zug gewartet.

Kleinere Probleme gab es schon am Nachmittag auf dem Festival.

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