Eurowings einigt sich mit Flugbegleitern

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Düsseldorf/Wien. Es ist der "rote Teppich", den die sonst nicht zimperliche Flugbegleitergewerkschaft UFO der Lufthansa und ihrer Billigtochter Eurowings ausgerollt hat. Das Eckpunktepapier umfasst neben Vergütungserhöhungen eine Gewinnbeteiligung und eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge. "Das ist ein wegweisender Schritt vor dem Hintergrund, dass wir bereits mehrere hundert qualifizierte Bewerbungen erhalten haben", sagte Jörg Beissel, Geschäftsführer Personal und Finanzen bei Eurowings. Sollten die Mitglieder zustimmen, würde die Tarifeinigung ab Oktober umgesetzt.

Mitte August schien der Konflikt noch festgefahren, damals war die Schlichtung gescheitert. Die Gewerkschaft hatte daraufhin mit "flächendeckenden Arbeitskämpfen" gedroht. Denn der Tarifvertrag "Wachstum", auf den sich UFO und Eurowings am Wochenende geeinigt haben, ermöglicht Eurowings nun die kurzfristige Einstellung von externem Personal. Die Lufthansa-Tochter bereitet sich damit auf die Übernahme von Personal der insolventen Air-Berlin vor.

"Damit schaffen wir zum richtigen Zeitpunkt - zunächst beim Kabinenpersonal - eine Grundvoraussetzung für den Auf- und Ausbau der zurzeit am schnellsten wachsenden Airline Europas", betont Beißel.

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