Viele Tote bei Überschwemmungen in Südasien

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Mindestens sechs Menschen, darunter zwei Kleinkinder, sind durch die Monsun-Regenfälle ums Leben gekommen.

Rund 40 Personen wurden noch vermisst, wie die Einsatzkräfte mitteilten.

Das vierstöckige Wohnhaus in dem dicht besiedelten Viertel Bhendi Bazaar stürzte am Morgen ein, wie der Katastrophenschutz mitteilte. Mehr als 40 Rettungskräfte sind im Einsatz.

Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar.

Die Millionenmetropole Mumbai hat aktuell mit heftigen Überschwemmungen zu kämpfen. Dort starben nach offiziellen Zahlen bislang 514 Menschen. Ob das Wetter bei dem Einsturz eine Rolle spielte, war zunächst offen. Nach heftigen Regenfällen waren am Dienstag zahlreiche Straßen der 20-Millionen-Einwohner-Stadt überschwemmt, wegen Störungen des Zugverkehrs saßen hunderte Menschen auf Bahnhöfen fest. Allein in Indien starben in der diesjährigen Monsunzeit, die etwa von Juni bis September dauert, mehr als 1300 Menschen.

In Indien hat es den nordöstlichen Bundesstaat Bihar am stärksten getroffen. Je ein Drittel der Fläche von Nepal und Bangladesch stand zwischenzeitlich unter Wasser. In den beiden Nachbarländern Indiens sanken die Pegelstände mittlerweile. Etwa 41 Millionen Menschen in Indien, Nepal und Bangladesch seien von Überschwemmungen betroffen.

Die Hilfsorganisationen warnen: Hunderte Dorfbewohner seien von der Außenwelt abgeschnitten und hätten nichts zu essen.

Insgesamt sind seit Juni bei Überschwemmungen in Südasien mehr als 1500 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten ertrinken, werden von Erdrutschen begraben oder sterben durch Stromschläge.

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