UN-Sicherheitsrat verurteilt Nordkoreas jüngsten Raketentest

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"Wir werden eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats beantragen", sagte er.

Der Abschuss der Rakete, so Suga, stelle eine schwerwiegende Bedrohung der Sicherheit des Landes dar. In den USA herrschte nach dem jüngsten nordkoreanischen Raketentest Unklarheit über den künftigen Kurs. Kim Jong Un hat US-Präsident Donald Trump mit einem Erstschlag gedroht und will Raketen Richtung Guam schicken. Die Erklärung kam nach den üblichen Drohungen von Donald Trump und der Umsetzung der Sanktionen durch China.

Immerhin warnte das südkoreanische Militär laut Yonhap vor Vergeltung durch den Süden und die Vereinigten Staaten, sollte sich Nordkorea weiterhin dermaßen kriegerisch verhalten.

Machthaber Kim kündigt weitere Raketentests
Machthaber Kim kündigt weitere Raketentests

Wie hat Japan auf den Raketenabschuss reagiert? Weitere Schritte seien dazu notwendig. Auch ein technisches Detail hatte Kim noch parat: Das Geschoss sei erstmals direkt aus der Hauptstadt Pjöngjang abgefeuert worden, hieß es. Kim drohte, vier Mittelstreckenraketen in die Gewässer um die für die USA strategisch wichtige Pazifikinsel Guam abzufeuern. Nordkorea ist kein Mitglied des Rats. Gemeinsam mit Südkorea forderte seine Regierung strengere UN-Resolutionen, um Nordkorea an den Verhandlungstisch zu zwingen. Wegen Verstössen bestehen bereits seit 2006 Sanktionen. Sie wurden gerade erst verschärft. Die Regierung diskutierte zudem laut über Pläne für eine mögliche Evakuierung von Japanern aus Südkorea. Er wolle dabei fordern, in Kooperation mit der Weltgemeinschaft Nordkorea stärker unter Druck zu setzen. Da ein Raketenangriff die Existenz Japans bedroht, könne das Land mit dieser Maßnahme von seinem Recht auf kollektive Selbstverteidigung Gebrauch machen und das Raketenabwehrsystem Aegis einsetzen.

Neue Sanktionen verhängte er nicht. Nordkorea hatte eine Langstreckenrakete über die japanische Insel Hokkaido hinweg in den Pazifik geschossen.

Eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums sagte am Mittwoch in Peking, die Resolutionen des UNO-Sicherheitsrates müssten ernsthaft, umfassend und vollständig von Nordkorea umgesetzt werden. Der UNO-Sicherheitsrat beschloss daraufhin eine Verschärfung der Strafmaßnahmen gegen das Land. Trump hat Nordkorea im Fall weiterer Provokationen mit "Feuer und Zorn" gedroht, wie es die Welt noch nie erlebt habe. Eine militärische Lösung könne es aber nicht geben.

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