Hoeneß: "Kein Spieler der Welt ist 100 Millionen Euro wert"

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"Wenn wir nun auf Teufel komm raus einen Transfer wie Draxler anstreben würden, käme wie schon bei der Verpflichtung von James gleich wieder die nächste Frage auf: Was ist mit Thomas Müller?", so Hoeneß weiter. Der FC Bayern werde den Weg nicht mitgehen. Ich bin der Meinung: "Kein Spieler der Welt ist 100 Millionen Euro wert". Barcelonas Neymar (25) - er ging für 222 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain - und Dortmunds Ousmane Dembélé (20) - für 105 Millionen Euro ergatterte ihn der FC Barcelona.

Vielmehr mahnt Hoeneß: "Wir sind an einem Punkt, wo wir verdammt aufpassen müssen. Irgendwann hat vielleicht der Zuschauer dann doch mal die Schnauze voll", sagte der 65-Jährige der "Sport Bild". Ich muss ehrlich sagen: "Es ist an der Zeit, die Verhältnismäßigkeiten wieder zurechtzurücken".

Um dem rasenden Anstieg der Ablösesummen ein Ende zu bereiten, hofft Hoeneß auf die Verantwortlichen der anderen europäischen Topklubs: "Lange genug hatte man Schiss vor den Beratern, den Spielern etc". Das Geld, so Hoeneß, sei aber durchaus vorhanden: "Es gibt weiterhin keinen anderen Verein weltweit der mehr eigenes Geld hat".

Hoeneß weiter: "Selbst wenn nun ein Ersatz für 50 Millionen gekauft würde, könnten davon im Falle eines Fünfjahresvertrags nur 10 Millionen Euro im gleichen Geschäftsjahr abgeschrieben werden".

Das Spiel mit den Mega-Millionen-Transfers will der FC Bayern nicht mitgehen. Dafür ist mir das Geld zu schade. Das viel zitierte Festgeldkonto der Bayern reicht dafür nicht aus. "Für uns kommt so etwas nicht infrage".

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