Erste Gentherapie in den USA jetzt zugelassen

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Erstmals hat nun eine Gentherapie die offizielle Zulassung erhalten. Das sei ein "historischer Schritt", teilte die US-Arzneimittelbehörde FDA mit.

Kymriah vom Unternehmen Novartis kann künftig bei Patienten bis 25 Jahren eingesetzt werden, die an einer rezidivierenden oder therapierefraktären B-Zell-Vorläufer-ALL erkrankt sind. Dann kommen die Zellen zurück in den Patienten. Durch Genmanipulation bilden bei diesem Verfahren T-Zellen an der Oberfläche einen krebszellspezifischen Antigenrezeptor, den CAR-Rezeptor (Chimeric Antigen Receptor). Finden die CAR-T-Zellen passende Krebszellen, greifen sie diese an und vervielfältigen sich.

"Mit der Möglichkeit, körpereigene Zellen eines Patienten so umzuprogrammieren, dass sie einen tödlichen Tumor angreifen, stoßen wir in neue Dimensionen der medizinischen Behandlung vor", sagte Scott Gottlieb von der FDA. Der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) liegen mehrere Anträge vor. Auch andere Arten von Krebs, etwa Tumore in Brust, Eierstock, Lunge oder Bauchspeicheldrüse, versuchen Forscher mit Hilfe der aufgerüsteten Immunzellen zu knacken - allerdings bislang mit weniger Erfolg.

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