Barcelona stellt Millionenforderung an Neymar

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Der brasilianische Superstar übt nach seinem Heimdebüt für Paris St. -Germain Kritik an den Bossen seines Ex-Klubs.

Man habe beim spanischen Fußball-Verband RFEF eine entsprechende Klage mit der Bitte um Weiterleitung an den französischen Verband (FFF) und den Weltverband FIFA eingereicht, teilte der Verein mit. Barça fordert von Neymar nach eigenen Angaben einen Schadenersatz von 8,5 Millionen Euro sowie Verzugszinsen in Höhe von zehn Prozent.

Neymar hatte diese Summe für die Verlängerung seines Kontraktes um fünf Jahre bis Juni 2021 erhalten.

Über die momentan Transferbemühungen der Katalanen wollte sich der 25-jährige Brasilianer nicht konkret äussern: "Ich bin jetzt bei einer anderen Mannschaft". Man werde die Interessen des Vereins bei den zuständigen Stellen verfolgen und einen "dialektischen Disput mit dem Spieler unter allen Umständen vermeiden", so der Klub. Der 222-Millionen-Euro-Einkauf erzielte per Abstauber das 1:1 gegen den FC Toulouse und zeichnete beim 6:2 (2:1)-Erfolg auch in der Nachspielzeit für den Endstand verantwortlich. Erst am vergangenen Wochenende hatte Neymar nach seiner Gala mit zwei Treffern gegen Toulouse mit heftiger Kritik an der Chefetage des FC Barcelona aufhorchen lassen.

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