Kleintransporter fährt in Barcelona in Menschenmenge

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Der Terror hat das südeuropäische Urlaubsland Spanien erreicht.

In Barcelona ist auf der Rabmlas, einer der beliebtesten Straßen der Stadt, ein weißer Transporter in eine Menschenmenge gerast.

Kataloniens Regionalpräsident Carles Puigdemont teilte mit, dass es eine zweite Festnahme gab. Ebenso ist nicht bekannt, wie viele Personen in den Terrorakt involviert waren. Mindestens 20 Menschen sind verletzt, berichtet die Zeitung "El Páis" unter berufung auf Polizeikreise.

Der Mann konnte zunächst zu Fuß fliehen. Für viele kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Noch ist unklar, ob es sich um den Täter handelt, der am Donnerstag mit einem Lieferwagen getötet hatte. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Laut Polizei erschossen die Einsatzkräfte dabei vier mutmaßliche Terroristen. Laut Informationen der Zeitung "Vanguardia" hätten die Verdächtigen Sprengstoffgürtel getragen. Katalonien ordnet nach dem Anschlag eine dreitägige Staatstrauer an. Unter den 13 Todesopfern auf einer berühmten Flaniermeile in der katalanischen Metropole war nach offiziellen Angaben aus Brüssel auch eine Belgierin. Ein dritter Verdächtiger sei tot, sagte der Innenminister der Regionalregierung, Joaquim Forn. Das ZDF hatte zuvor unter Verweis auf Sicherheitskreise berichtet, unter den Todesopfern seien drei Deutsche.

Nach dem tödlichen Zwischenfall hat das Auswärtige Amt seine Sicherheitshinweise für Spanien aktualisiert.

Die Opfer stammen aus 18 verschiedenen Nationalitäten, wie die spanische Zivilschutzbehörde mitteilte, darunter Frankreich, Belgien, die Niederlande, Griechenland, Venezuela, Australien, Ireland, Peru, Algerien und China. Er tötete mindestens 14 Menschen, 130 weitere wurden verletzt - 17 von ihnen schweben in Lebensgefahr. Zwei der Verletzten befinden sich in kritischer Verfassung, wie der katalanische Zivilschutz berichtet.

Die Explosion in Alcanar: Am Mittwoch hatte es in einem Haus in dem Ort eine Explosion gegeben.

Präsident Recep Tayyip Erdoğan verurteilte den Terrorangriff in der spanischen Stadt Barcelona, bei dem am Donnerstag 13 Menschen ums Leben kamen und mindestens 100 weitere verletzt wurden. Mit dem Anschlag habe er nichts zu tun, berichtete die Zeitung El Pais. Der Fahrer fuhr laut Polizeiangaben gezielt in den Fußgängerbereich und erfasste dort gezielt Fußgänger.

Ein Polizist sperrt eine von zahlreichen Straßen ab. Der Mann heißt Driss Oukabi.

Der Fahrer des Wagens war nach dem Attentat zunächst geflüchtet - möglicherweise mit einem Beifahrer. Dies meldete das auf die Überwachung islamistischer Websites spezialisierte US-Unternehmen Site am Donnerstagabend. Die Polizei will aber lange nicht von "Terror" sprechen. Wenig später stellte sich der echte Driss Oukabir allerdings bei Girona der Polizei und behauptete, dass sein Pass gestohlen worden sei und er nichts mit dem Anschlag zu tun habe.

Früh berichteten verschiedene Medien von Schüssen in der Innenstadt. Eine weitere Person starb bei einem Schusswechsel mit der Polizei.

Bei einem der Festgenommenen handelt es sich nach Medienberichten um einen Mann, der in einer Stadt nördlich von Barcelona gemeldet ist. Die Polizei erschoss nach eigenen Angaben mehrere Angreifer.

Am Abend reklamierte dann die Extremisten-Miliz "Islamischer Staat" (IS) den Anschlag für sich.

Das mögliche Anschlagziel, die Strandpromenade Paseo Marítimo, ist voller Bars und Discos. An der Anschlagsstrecke liegt auch das jüdische Restaurant "Maccabi".

Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest / Lieferwagen raste auf Prachtstraße in Menschenmenge. Das Auto soll als Fluchtauto gedient haben. Man gehe davon aus, dass die Vorgänge mit einem Terroranschlag in Verbindung stünden.

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