Medienbericht: Apple steckt eine Milliarde US-Dollar in TV-Serienproduktion

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Der Streaming-Dienst Netflix hat inzwischen Jahresausgaben von rund sechs Milliarden US-Dollar für Videoinhalte veranschlagt, davon knapp 3 Milliarden US-Dollar für die Produktion eigener Inhalte.

Apple meint es offensichtlich ernst mit dem Einstieg ins Content-Geschäft: Um eigene, exklusive Videoinhalte "einzukaufen und produzieren" hat das Unternehmen ein Budget von einer Milliarde US-Dollar für den Verlauf eines Jahres veranschlagt, wie das Wall Street Journal berichtet - Apple könnte damit bis zu zehn eigene TV-Serien umsetzen.

Dass Apple an Eigenproduktionen für den TV-Markt interessiert ist, zeigen bereits die ersten Gehversuche von Carpool Karaoke oder Planet of the Apps. Im Vergleich zu anderen TV-Größen wie HBO ist dieser Investitionsbetrag relativ gering. Einem Bericht des Wall Street Journals zu Folge, scheint Apple jedoch weitaus mehr Ambitionen auf diesem Gebiet zu haben, als man zunächst vermuten würde. Der Konzern will in wenige, dafür aber hochwertige Produktionen investieren. Welche Inhalte derzeit bei Apple in Planung sind, ist nicht bekannt. Wenn man so etwas wie Game of Thrones im Angebot haben will, dann müssen es schon rund zehn Millionen Dollar sein, wohlgemerkt pro Folge. Von den Kritikern ernteten die Formate jedoch nur mittelmäßige Bewertungen. So oder so, die Produzenten in Hollywood dürften sich angesichts dieses nächsten Vorstoßes Apples bereits die Hände reiben. Mit Serien-Größen wie "Game of Thrones" kann des der iPhone-Hersteller damit noch nicht aufnehmen. Nachdem ihr Vertrag bei Sony Pictures ausgelaufen ist, hat Apple die beiden Presidents Jamie Ehrlicht und Zack Van Amburg unter Vertrag genommen.

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