Eigene Windows-10-Version für Workstations — Microsoft

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Microsoft hat eine weitere Windows 10 Ausgabe offiziell vorgestellt.

Windows 10 Pro for Workstations richtet sich eindeutig an professionelle Anwender, Microsoft selbst spricht in der Ankündigung von "PC-Hardware der Serverklasse", die durch die neue Windows-Variante bei missionskritischen und rechenintensiven Aufgabenstellungen bestens unterstützt werden soll.

Windows 10 Pro für Workstations soll neben Desktop-Prozessoren auch Server-CPUs wie Intel Xeon und AMD Opteron unterstützen. Noch wichtiger ist jedoch, dass die neue Windows-Version vier statt wie bisher zwei CPUs unterstützt und einen Speicherausbau auf bis zu sechs Terabyte ermöglicht - an dieser Stelle waren es bisher nur zwei Terabyte unterstützt.

Die Softwareschmiede setzt dabei auf neue Funktionen, die die Performance und Zuverlässigkeit der Systeme verbessern sollen. Dazu zählt allen voran die Unterstützung für das sogenannte Resilient File System (ReFS), welches unter Windows 10 Pro für Workstations standardmäßig aktiviert sein wird und aufgrund seiner besonderen Eigenschaften sowohl erhöhten Schutz gegen Datenverlust als auch bessere Kompatibilität mit besonders großen Datenlaufwerken bietet. Darüber hinaus können mit Windows 10 Pro for Workstations Netzwerkkarten mit Remote Direct Memory Access (RDMA) genutzt werden, was wiederum die Voraussetzung für schnelles Datei-Sharing mittels SMB Direct ist.

Microsofts Angaben nach wird Windows 10 Pro für Workstations im kommenden Herbst erscheinen, und zwar parallel zur finalen Fassung des Windows 10 Fall Creators Updates, mit der weiterhin im Laufe des Septembers gerechnet werden darf. Damit sind hohe Durchsatz-Raten bei geringer Latenz möglich.

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