Deutsche Klinikbetten zu knapp 78 Prozent ausgelastet

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Düsseldorf. Die Zahl der Krankenhauspatienten ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Das sind 1,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 2016 wurden 19,5 Millionen Patienten stationär im Krankenhaus behandelt, das waren 277.400 oder 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb bei 7,3 Tagen.

In den knapp 2000 Krankenhäusern Deutschlands standen den Angaben zufolge fast 500.000 Betten für die stationäre Behandlung zur Verfügung. Das sind acht Krankenhäuser weniger als noch 2015. Der Anteil der Krankenhausbetten in Einrichtungen privater Träger betrug 18,7 %.

Die Zahl der Krankenhäuser sinkt kontinuierlich. Die durchschnittliche Bettenauslastung lag hier bei 83,2 Prozent. Die Betten in öffentlichen Krankenhäusern waren zu 79,9 % ausgelastet, in freigemeinnützigen Häusern zu 76,6 % und in privaten Häusern zu 74,9 %.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabelle sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Presse.html zu finden.

Versorgt wurden die Patienten von rund 894.500 Vollkräfte zur Verfügung. Rund 158.000 Vollkräfte gehörten zum ärztlichen Dienst und 736.500 zum nichtärztlichen Dienst, darunter 325.200 zum Pflegedienst. Die Zahl der Vollkräfte nahm im Vergleich zum Vorjahr im ärztlichen Dienst um 3.600 oder 2,3 Prozent zu, im nichtärztlichen Dienst um 22.800 oder 3,2 Prozent. Das entspricht einem Anstieg von 1,4 Prozent.

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