Start nach Mass: Federer überzeugt in Montréal gegen Polansky

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Nadal verpasst durch die Achtelfinalpleite den möglichen Sprung an die Spitze der Weltrangliste. Später musste Federer nochmals zwei Breakbälle abwehren, nach 68 Minuten verwertete er aber seinen ersten Matchball zum nie gefährdeten Sieg.

Angeführt wird diese vom Kanadier Denis Shapovalov, der mit seinem Dreisatzsieg über Rafael Nadal im Achtelfinale von Montreal sogleich Geschichte geschrieben hat.

Montreal. Hinter den aktuellen Jungstars der Szene um Dominic Thiem (23), Alexander Zverev (20) und Nick Kyrgios (22) schickt sich bereits die nächste Garde noch jüngerer Spieler an, die Tenniswelt im Sturm zu erobern.

Im dritten Satz zeigte der topgesetzte Nadal überraschend Nerven. Er trifft bei der mit rund 4,6 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung nun auf den Franzosen Adrian Mannarino. Der Weltranglisten-143. wird sich am Montag nicht nur erstmals in den Top 100, sondern sogar schon in den Top 70 wiederfinden. "Das war meine bitterste Niederlage in diesem Jahr", räumte der Spanier nach seiner Schlappe gegen den erst 18 Jahre alten Kanadier Denis Shapovalov ein. "Es hat nicht funktioniert, weil er wollte jemanden haben, der 25 Wochen im Jahr mit ihm auf Turniere reist und das ist unmöglich". "Er macht hier einen großartigen Job". "Er ist so jung und spielt tolles Tennis. Ich werde versuchen, mein bestes Tennis zu spielen, um es ihm schwer zu machen", sagte Zverev. Zieht der Hamburger ins Endspiel ein, dann überholt er Thiem auch erstmals im ATP-Ranking und wird neue Nummer 7.

Ebenfalls im Halbfinale stehen auch die Wimbledon-Doppel-Finalisten Oliver Marach und Mate Pavic. Das Duo, das ja auch noch um eine Masters-Teilnahme in London kämpft, trifft im Viertelfinale auf die topgesetzten Henri Kontinen/John Peers (FIN/AUS). In der Nacht auf Sonntag spielen der Steirer und Pavic, die erstmals seit Wimbledon wieder gemeinsam spielen, auf Philippe Herbert/Nicolas Mahut (FRA-5).

Der Weltranglisten-Zweite unterlag dem Youngster am Donnerstag (Ortszeit) mit 6:3, 4:6, 6:7 (4:7). Wozniacki trifft nun auf Kerber-Bezwingern Sloane Stephens (USA), die die Tschechin Lucie Safarova 6:2,1:6,7:5 niederrang. Das zweite Halbfinale wurde wegen Regenverzögerungen erst am Samstag ermittelt.

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