Berater behauptet: 2010 war Neymar Bayern zu teuer

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Neymar da Silva Santos Junior ist der teuerste Fußballer aller Zeiten: 222 Millionen Euro blätterte Paris Saint-Germain hin, um den brasilianischer Offensivzauberer vom FC Barcelona loszueisen. Vor einigen Jahren wurde der brasilianische Superstar auch dem FC Bayern angeboten - doch der griff nicht zu. "Der Klub wird profitieren", sagte der äußerst vermögende Scheich aus Katar bei der Vorstellung des 25-jährigen Brasilianers. Grund: Die Ablöse soll den Münchenern schon damals einfach zu hoch gewesen sein.

Demnach versuchte Racki Nerlinger klar zu machen, dass der FC Bayern das "Geschäft des Jahrhunderts" abschließen könne. "Er hatte eine hervorragende Technik, war aber noch viel dünner als heute", erklärt der Agent.

Weiter führte der Berater aus: "Ich habe Nerlinger in München getroffen, nachdem wir zweimal telefoniert hatten".

Christian Nerlinger war von 2009 bis 2012 Sportdirektor des FC Bayern. "Er hat mir gesagt, dass er genau weiß, wer Neymar ist, eines der größten Talente der Welt", so Racki.

Ein Transfer kam allerdings nicht zustande. Damals wäre Neymar, der bereits für die Profi-Mannschaft von Heimatklub Santos auflief, für einen Bruchteil jener Summe zu haben gewesen, für die er nun gewechselt ist. Nerlinger sagte mir jedoch, dass man Neymars Entwicklung zunächst nur weiter verfolgen würde.

222 Millionen Euro für Neymar!

"Nerlinger hat mir gesagt, dass Bayern ihn weiter beobachten möchte, aber nicht bereit ist, so viel Geld für einen Spieler auszugeben, der noch nicht einmal 18 Jahre alt ist". Falls sich das Ganze tatsächlich so zugetragen hat, wie Racki berichtet, dürften sich die Bayern-Bosse inzwischen ziemlich ärgern, dass sie damals nicht zugeschlagen haben. Drei Jahre später schlug dann der FC Barcelona für 88,2 Millionen Euro zu.

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