Rettung für insolvente Butlers-Kette in Sicht

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Düsseldorf - Die insolvente deutsche Einrichtungskette Butlers, die auch in Österreich Filialen betreibt, steuert nach Informationen der Wirtschaftswoche auf eine Rettung zu. Rechtswirksam werde eine mögliche Vereinbarung jedoch erst nach Ablauf der Widerspruchsfrist Mitte August, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters. Dieser sieht den Erhalt von 74 Filialen und rund 800 Arbeitsplätzen vor.

Die 1999 gegründete Kette solle bei einem positiven Votum der Gläubiger auch künftig von Butlers Gründer Wilhelm Josten weitergeführt werden, hieß es. Das Unternehmen hatte Anfang Januar mit damals noch rund 1000 Mitarbeitern die Insolvenz beantragt, nach einem Sparprogramm war die Beschäftigtenzahl in der Zwischenzeit auf 900 geschrumpft. Das dafür benötigte Kapital "werde ich zur Verfügung stellen, um den Insolvenzplan zu erfüllen und das Unternehmen anschließend zu finanzieren", sagte Josten. Die Einrichtungskette musste jüngst auch vier ihrer neun Hamburger Filialen aufgeben. Drei Standorte in Wien sowie die Filialen in Graz und Innsbruck bleiben indes bestehen.

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