Pence sichert baltischen Staaten Unterstützung zu

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Estland erhofft sich vom Besuch von US-Vizepräsident Mike Pence an diesem Sonntag in Tallinn mehr militärische Unterstützung der USA und eine weitere Stärkung der NATO-Ostflanke. "Und wir werden das immer tun", versicherte der Stellvertreter von Präsident Donald Trump nahezu wortgleich nach dem Treffen und in einer Rede vor amerikanischen Soldaten und des von Großbritannien geführten Nato-Bataillons in Estland.

Washington stehe fest hinter Artikel 5 des NATO-Vertrags, in dem sich die Mitglieder für den Fall eines Angriffs gegenseitigen Beistand zusichern, betonte Pence. "Wir stehen hier zusammen und in der ganzen Welt, weil wir wissen, dass eine starke und vereinte Nato heute notwendiger ist als an irgendeinem Punkt seit dem Zusammenbruch des Kommunismus vor einem Vierteljahrhundert", sagte Pence. Russland will die Übung im September gemeinsam mit Weißrussland an der Westgrenze zu den drei baltischen NATO-Staaten abhalten.

Estland, Lettland und Litauen sorgen sich angesichts des andauernden Ukraine-Konflikts um ihre Sicherheit. Die USA hofften weiterhin auf eine Besserung der Beziehungen zu Russland.

Grybauskaite begrüßte auch die jüngst vom US-Senat verabschiedeten Sanktionen gegen Russland, die vor allem den Energiesektor betreffen.

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