Apple-Quartalszahlen könnten Hinweise auf iPhone-Verkaufsstart liefern

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Im abgelaufenen Dreimonatszeitraum konnte Apple seine Umsätze gegenüber dem dritten Quartal 2016 um sieben Prozent auf 45,4 Milliarden US-Dollar steigern.

Ein Vorzeigegeschäft waren einmal mehr Dienstleistungen, mittlerweile die zweitgrößte Sparte von Apple gemessen am Umsatz. Apples Umsatzprognose für das laufende Quartal gibt einen klaren Hinweis darauf, dass es bis Ende September ein neues iPhone geben wird. Analysten hatten zuvor mit Erlösen von 44,5 Milliarden und einen Gewinn je Aktie von 1,56 Dollar je Anteilsschein gerechnet.

Was die Produkte angeht, so hat Apple 41,026 Millionen iPhones verkauft, 11,424 Millionen iPads und 4,292 Millionen Macs. Ganz so rosig sind die neuen Zahlen letztlich aber auch nicht, denn Apple konnte zwar wieder mehr Tablets absetzen, durch den niedrigeren Durchschnittspreis stieg der Umsatz aus dem Vertrieb solcher Geräte aber nur um rund zwei Prozent. Apple hatte zum Ende des Quartals Barvorräte von 261,5 Milliarden Dollar. Das ist ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist nach einer längeren Durststrecke eine positive Entwicklung. 4,25 Millionen Macs, 40,4 Millionen iPhones und 9,95 Millionen iPads stellten damals einen erheblichen Rückgang dar - das Ergebnis wurde als großer Dämpfer für die erfolgsverwöhnten Apple-Anleger gewertet.

Apple konnte sein Geschäft diesmal in allen seinen Produktreihen ausbauen, sogar beim Tabletcomputer iPad, für den in den vergangenen Jahren ein ums andere Mal rückläufige Verkaufszahlen ausgewiesen wurden. Wird das Unternehmen die selbst gesteckten Umsatzziele erreichen? Auf das iPhone entfällt mit 24,87 Milliarden US-Dollar der größte Teil des Umsatzes, das entspricht einem durchschnittlichen Preis von 606 US-Dollar, auch hier gibt es demnach eine leichte Erhöhung von ehemals 595 US-Dollar zu verzeichnen. Pro verkauften Mac hat Apple im aktuellen Quartal 1.303 US-Dollar eingenommen, vor einem Jahr waren es noch 1.232 US-Dollar.

Apple hatte vor einigen Monaten nicht nur neue Varianten des iPad Pro vorgestellt, sondern auch ein günstigeres Einstiegsmodell vorgestellt. Nachbörslich legte die Aktie des iPhone-Herstellers am Dienstagabend um rund sechs Prozent zu und hält bei Redaktionsschluss dieser Meldung (23:45 Uhr) bei knapp 159 US-Dollar. In den drei Monaten zwischen August und Oktober, in die auch die Präsentation und möglicherweise der Verkaufsstart des neuen iPhones fallen wird, rechnet Apple mit einem Umsatz zwischen 49 und 52 Milliarden US-Dollar. Aus den Zahlen geht nicht hervor, welches Produkt wie genau dazu beigetragen hat. Wenn es gut läuft, könnte Apple also sein Wachstum weiter beschleunigen.

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