In Motorradkutten gegen Islamhass: Muslimische Bürgerwehr in Mönchengladbach will Moscheen schützen

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Die "Germanys Muslims" verstehen sich als eine Art "Bürgerinitiative für Muslime". Er gibt bei Facebook auch seinen muslimischen Namen an. Entsprechende Facebook-Gruppen gibt es für den Raum Mönchengladbach, Münster und Stuttgart. Insgesamt haben sie rund 930 Fans auf der Internet-Plattform. Mit ihren schwarzen Outfits und ihren Logos tritt sie jedoch wie ein Rockerclub auf - und will angeblich Muslime vor dem zunehmenden Islamhass in Deutschland schützen. Die Mitglieder der "Germanys Muslims" tragen Abzeichen, die wie die Rocker-Kutten von Hells Angels oder Bandidos aussehen.

Und wie bei den Hells Angels gibt es auch bei den "Germany Muslims" einen "President" und einen "Sergeant", berichtet die Rheinische Post. Doch mit einem Motorradclub oder Rockern haben die Mitglieder nach eigenem Bekunden nichts zu tun. "Wir stehen für ein friedliches Zusammenleben zwischen Muslimen und Nichtmuslimen", steht dort. Ein weiterer Funktionär der Gruppe sei allerdings als islamistischer Gefährder eingestuft. Als die Tour de France Mönchengladbach passierte, sei er aus Sicherheitsgründen von der Polizei festgesetzt worden. Der Gründer der Mönchengladbacher Gemeinschaft gelte dagegen nicht als Islamist. Offenbar handelt es sich bei ihm um einen 32-Jährigen, der in Mönchengladbach geboren ist und zum Islam konvertierte.

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