Bewohner dürfen in evakuiertes Wuppertaler Hochhaus zurück

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In Wuppertal können die Bewohner in das wegen Brandschutzmängeln evakuierte Hochhaus zurückkehren. Das hat die Stadt bekanntgegeben.

Eine Berliner Immobilienfirma, der das 60 Jahre alte Haus gehört, habe die brennbare Kunststoff-Fassade an den Treppenhäusern und Laubengängen inzwischen entfernt. Grund war eine Neubewertung des Risikos nach dem Brand im Londoner Grenfell Towers mit mindestens 80 Toten. Das elfstöckige Wuppertaler Gebäude mit insgesamt 86 Wohnungen war zum Zeitpunkt der Räumung Ende Juni nicht vollständig vermietet. Rund die Hälfte der insgesamt 72 Bewohner, die nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen konnten, wurde noch am selben Abend in komplett ausgestatteten, städtischen Wohnungen versorgt. Das Hochhaus könnte nun auch ein Fall für die Gerichte werden.

Die Stadt behält sich vor, entstandene Kosten vom Eigentümer des Gebäudes zurückzufordern. "Wenn unmittelbare Gefahr für Leib und Leben besteht, müssen die Menschen in Sicherheit gebracht werden".

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