Tester warnen eindringlich vor zwei Kindersitzen

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Die Tester warnen vor deren Verwendung.

Die Stiftung Warentest und der ADAC warnen eindringlich vor der Nutzung von zwei Kindersitzen: Bei einem Test lösten sich die Sitze Recaro Optia in Verbindung mit der Recaro Smartclick Base sowie der Grand-Sitz von Jané beim Frontalcrash, wie die beiden Organisationen am Montag mitteilten.

Beim Crashtest löste sich beim Recaro Optia die Sitzschale von der Isofix-Station Recaro SmartClick Base und flog in hohem Bogen durch das Prüflabor.

Schwere Sicherheitsmängel habe die Stiftung Warentest auch beim Kindersitz "Grand" von Jané festgestellt: Für Kinder, die höchstens 18 Kilogramm wiegen, könnten Eltern den Sitz mit Isofix auf den Autositz einbauen - die Verbindung direkt am Sitze raste in die Befestigungsösen vom Auto ein. Die Isofix-Verbindung hielt den enormen Kräften beim Frontalcrash aber nicht stand. Sie löste sich ebenfalls aus der Halterung.

Die Stiftung Warentest rät Eltern, keines der zwei Modelle zu kaufen.

Bereits beim gemeinsamen Test im vergangenen Jahr flog ein Kinder-Dummy mitsamt dem Autokindersitz Optia von Recaro beim frontalen Aufprall nach vorne. Der Hersteller habe betroffenen Kunden daraufhin einen kostenlosen Austausch der Isofix-Station Recaro Fix angeboten. Dennoch wiederholte sich im aktuellen Test mit dem Nachfolge-Modell der Basis das Szenario. Somit besteht ein hohes Sicherheitsrisiko. "Wer bereits einen dieser Autokindersitze gekauft hat, sollte sich an den Anbieter wenden", so die beiden Prüforganisationen.

Stiftung Warentest und ADAC haben sowohl Recaro als auch Jané gebeten, Stellung zu den gravierenden Ergebnissen zu nehmen.

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