Welterbe Bauhaus um Stätten in Dessau und Bernau erweitert

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Bisher umfasste die Stätte Ensembles und Denkmäler in Weimar und Dessau, die unter der Leitung des ersten Bauhaus-Direktors Walter Gropius gebaut wurden sowie den Gründungsort der Schule in Weimar.

Der Bernauer Gebäudekomplex war 1928 bis 1930 von den Bauhaus-Architekten Hannes Meyer und Hans Wittwer den Gebäudekomplex für den Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund errichtet worden.

Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra hat die Bewertung des Naumburger Doms durch das Unesco-Welterbe-Komitee als "glückliche Wendung" bezeichnet. Als letzter Programmpunkt könnte am Nachmittag auch der Antrag zu den Höhlen der ältesten Eiszeitkunst aus Baden-Württemberg debattiert werden, wie Unesco-Sprecherin Katja Römer sagte. Laut Unesco zeugen die sechs Höhlen der Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb von einer der frühesten figurativen Kunst weltweit und liefern wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung der Kunst.

Der Naumburger Dom verpasste den Welterbe-Titel der Unesco auch im zweiten Anlauf und muss an seinem Antrag weiter feilen. Unter anderem fanden Forscher dort die älteste bekannte Menschenfigur der Welt, die 40 000 Jahre alte "Venus vom Hohle Fels".

Am Freitag hatte das Komitee bereits die Altstadt von Hebron zum Welterbe erklärt und sie zugleich auf die Liste gefährdeter Stätten gesetzt. Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach gestern von einer "wahnsinnigen Entscheidung" und kündigte eine Kürzung der Mitgliedsbeiträge an die Vereinten Nationen an.

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