Zahl der Toten nach Unwetter in Japan auf 15 gestiegen

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Durch schwere Regenfälle und Bergrutsche sind in Japan bisher elf Personen umgekommen. Mehr als 600 Bewohner der Insel Kyushu seien vermutlich noch von der Außenwelt abgeschnitten, meldeten Zeitungen und Nachrichtenagenturen am Samstag. Mindestens 14 Personen sind noch vermisst. Einheiten der Selbstverteidigungskräfte retteten zahlreiche Menschen aus den Wassermassen, viele wurden mit Hubschraubern aus unzugänglichen Gebieten ausgeflogen.

Die schweren Regenfälle treffen seit Mittwoch besonders die Präfekturen Fukuoka und Oita im Norden der südlichen Hauptinsel Kyushu. Zeitweise waren Evakuierungswarnungen für Hunderttausende Menschen ausgegeben. Manche Orte erhielten innerhalb von zwei Tagen mehr Regen, als sonst für den ganzen Juli üblich ist. Flüsse traten über die Ufer und zerstörten Brücken und Straßen, Bergrutsche rissen Häuser und Wälder mit sich. Für die Nacht zum Samstag wurden weitere schwere Unwetter prognostiziert.

Die Überschwemmungen beeinträchtigen auch das offizielle Leben. Wegen der Überschwemmungen war die für das Wochenende geplante Bekanntgabe der Verlobung der Kaiserenkelin Prinzessin Mako abgesagt worden. Der Termin war für heute vorgesehen, ein neues Datum gibt es noch nicht.

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