Schlag gegen internationale Drogenbande in Köln

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Am vergangenen Donnerstag durchsuchten die Einsatzkräfte 12 Wohnungen, darunter elf in Köln und eine in Konstanz am Bodensee. Sechs mutmaßliche Täter wurden festgenommen und befinden sich in Untersuchungshaft.

Seit einem Jahr ermittelt die Gruppe im Auftrag der Staatsanwaltschaft Köln gegen die internationale Drogenbande. Das Rauschgift wurde durch die Gruppierung aus dem Ausland nach Deutschland eingeschmuggelt, hier in sogenannten "Bunkerwohnungen" zwischengelagert, portioniert und weiterverkauft.

Ein 22-jähriger Albaner, den die Polizei als Haupttäter bezeichnet, wurde verhaftet. In seiner Wohnung fanden die Ermittler 28 Kilogramm Marihuana und in dem von ihm genutzten PKW 15 Kilogramm Kokain. Auch mehr als 23.000 Euro Bargeld sowie zwei hochwertige Uhren und Schmuck wurden beschlagnahmt.

Weitere 16 Kilogramm Marihuana wurden in einer extra angemieteten Bunkerwohnung sichergestellt, ebenso 1 Kilogramm Kokain und ein scharfer Revolver mit Munition. 2 Kilogramm Kokain und ca. Die Täter sind vorwiegend albanischer Herkunft und zwischen 20 und 39 Jahre alt. Auch gegen sie wurden vom zuständigen Amtsgericht Köln Haftbefehle erlassen. Die festgenommenen Männer befinden sich in Untersuchungshaft. Der 42-jährige tunesische Wohnungsinhaber hatte sich das Rauschgift von der Kölner Bande per Post zuschicken lassen.

Die sichergestellten Betäubungsmittel haben einen Schwarzmarktwert von etwa 72.000 Euro.

Bei den Durchsuchungen kamen auch Spezialeinheiten des Zolls, der Bundespolizei GSG und BFE zum Einsatz.

"Wieder zeigt sich die schlagkräftige und erfolgreiche Zusammenarbeit von Polizei und Zoll bei der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität", so Stephan Meyns, Sprecher der Hamburger Zollfahndung.

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