RB Leipzig pimpt sich und macht 'ne Ansage

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35 Minuten später als vorgesehen begrüßte Hasenhüttl seine Spieler, allerdings fehlte noch Confed-Cup-Sieger Timo Werner. "Wir wollen auch im Dreitagesrhythmus den Powerfußball auf den Rasen bringen", sagte der Coach.

Mithelfen soll dabei auch der nächste Neue.

Im Mittelpunkt zum Auftakt stand der erst 20 Jahre alte Franzose Jean-Kévin Augustin, den die Bullen als sechsten Neuzugang präsentierten. Ein Stürmer, schnell, prädestiniert für die Anforderungen der sächsischen Hochgeschwindigkeitsfußballer. Er gilt in Frankreich als großes Talent, kommt von Ex-Meister Paris St. Germain.

"Wir verfolgen die Entwicklung von Jean-Kévin Augustin schon lange", lässt Sportdirektor Ralf Rangnkick während des Pressegesprächs wissen, dementsprechen sei man froh, dass man eine Einigung erzielen konnte.

Hasenhüttl wollte sich mit Blick auf die neue Saison angesichts der Dreifachbelastung aus Liga, Pokal und Champions League keine Wunschplatzierung entlocken lassen. Vor Augustin hatten die Sachsen bereits Konrad Laimer (RB Salzburg), Bruma (Galatasaray Istanbul), Ibrahima Konaté (FC Sochaux) und die Torhüter Yvon Mvogo (Young Boys Bern) und Philipp Köhn (VfB Stuttgart) verpflichtet.

Die heutige Pressekonferenz nahm Rangnick im Übrigen zum Anlass, nochmals zu betonen, dass Leistungsträger unter keinen Umständen in diesem Sommer abgegeben werden: "Es gibt keine Schmerzgrenze". Der U21-Europameister wechselte nach wenig Einsatzzeiten bei den Leipzigern zu Hertha BSC. Sie sangen "Wir wollen die Mannschaft sehen" oder "Europapokal, Leipzig international".

Gedulden müssen sie sich auf einen Großteil des Teams aber weiterhin. Augustin freut sich über seine neue Aufgabe nach acht Jahren in Paris. Naby Keita, Emil Forsberg, Stammtorwart Peter Gulacsi, Diego Demme und Yussuf Poulsen werden bis zum darauffolgenden Mittwoch erwartet.

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