Rentenkasse mit 2,2 Milliarden Euro Minus

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Hintergrund sind den Angaben der Rentenversicherung zufolge Gesetzesänderungen der vergangenen Jahre wie die Ausweitung der Mütterrente, aber auch die relativ hohe Rentenerhöhung im vergangenen Jahr.

Die Rentenkasse hat nach einem Zeitungsbericht im vergangenen Jahr ein Minus von 2,2 Milliarden Euro eingefahren. Die Rentenversicherung beteuert: Die Lage ist gar nicht so schlecht.

Die Gesetzliche Rentenversicherung ist mit 1,59 Milliarden Euro in den roten Zahlen. 2014 hatte die Rentenversicherung noch einen Überschuss von 3,16 Milliarden Euro erzielt, 2015 rutschte sie dann wegen steigender Ausgaben mit 1,59 Milliarden Euro ins Minus. Das seien gut 600 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, schreibt das Blatt unter Berufung auf die Kabinettsvorlage zum Entwurf für den Bundeshaushalt 2018, die am Mittwoch beraten werden soll. Die Ausgaben lagen bei 282,7 Milliarden, die Einnahmen bei 280,5 Milliarden Euro, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund mitteilte. Auch die Rentenerhöhung 2016 schlage zu Buche. Ein Anstieg des Beitragssatzes von derzeit 18,7 Prozent sei nicht erforderlich, heißt es in dem Bericht. Er könne bis 2021 stabil bleiben, so die Rentenversicherung.

Diese lagen demnach 2016 bei 32,4 Milliarden Euro und damit bei ihrer gesetzlich vorgegebenen Höchstgrenze. 2015 wurde der Beitragssatz noch um 0,2 Prozentpunkte gesenkt.

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