Abgelehnte Lehrerin mit Kopftuch bekommt 8680 Euro Entschädigung!

Einstellen Kommentar Drucken

In Berlin erhält eine muslimische Lehramts-Bewerberin eine Entschädigung, die ein Kopftuch trägt und deshalb abgelehnt wurde. Das Land Berlin muss ihr nun zwei Monatsgehälter zahlen. In einem ähnlichen Fall wurde eine weitere mündliche Verhandlung angesetzt.

Beide Frauen hatten sich Anfang Januar als Quereinsteigerinnen auf eine Stelle an einem Berliner Gymnasium für die Fächer Mathematik und Informatik beworben. Im Bewerbungsgespräch habe es Hinweise darauf gegeben, dass sie als Lehrerinnen an der Schule kein Kopftuch aus religiösen Gründen tragen dürften. Dies sei mit dem Berliner Neutralitätsgesetz begründet worden. Das schreibt das Berliner Neutralitätsgesetz vor.

Bei einem juristischen Vergleich wird ein Streit über ein Rechtsfall auf dem Wege eines Kompromisses der Parteien beigelegt Der Vergleich kann von beiden Parteien innerhalb von drei Wochen widerrufen werden, dann würde der Prozess fortgesetzt. In den Einstellungsgesprächen wurden sie jedoch darauf hingewiesen, dass sie dort kein Kopftuch tragen dürften. Laut Bundesverfassungsgericht ist allerdings ein generelles Verbot eines muslimischen Kopftuchs ohne konkrete Gefährdung des Schulfriedens unzulässig. Die Frau hatte geltend gemacht, sie sei wegen des Kopftuchs abgelehnt und damit diskriminiert worden.

Comments