Conti tritt BMW-Allianz zu autonomem Fahren bei

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Hannover - Der Autozulieferer Continental ist jetzt Mitglied einer internationalen Partnerschaft, die bis 2021 selbstfahrende Autos auf die Straßen bringen möchte. Continental wird als zusätzlicher Entwicklungspartner die Plattform des Münchener Autokonzerns, Intel und Mobileye verstärken. BMW kooperiert bei dem wichtigen Zukunftsprojekt bereits mit dem US-Autozulieferer Delphi. Ziel von der BMW Group, Intel und Mobileye ist es, ein neues Kooperationsmodell für das hoch- und vollautomatisierte Fahren aufzusetzen, um skalierbare Lösungen für die gesamte Automobilindustrie weltweit bereit zu stellen.

"Als Systemintegrator spielt Continental eine Schlüsselrolle bei der Industrialisierung der Plattform für andere Automobilhersteller und dabei, die gemeinsamen Lösungen schneller auf den Markt zu bringen", teilte der Hannoveraner Konzern mit. Schwerpunkte sind die Funktionsentwicklung und Integration von automatisierten Systemen samt Fahrerbeobachtung und Motion Control plus die Simulation und Absicherung der Funktionen. "Wir wollen sicheres autonomes Fahren bis 2021 zur Serienreife bringen und diese Technologie aktiv gestalten". Im Mai wurde die Kooperation bereits um Delphi erweitert.

Laut Karl Haupt, Geschäftsbereichsleiter Fahrerassistenzsysteme bei Continental, hat eine derartige Partnerschaft mit Blick auf die Komplexität der Technologie und dem hohen Entwicklungsaufwand einen großen Vorteil: "Wir brauchen bestehende Lösungen der Partner nicht neu zu erfinden".

Mit jedem weiteren direkten Zulieferer komme man dem Ziel näher, sagte BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich laut Mitteilung. Sie stehen dabei nicht zwingend in Konkurrenz zueinander, sondern gehen vermehrt auch Kooperationen ein.

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