Microsoft: Windows Server bekommt künftig zwei Funktions-Updates pro Jahr

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Ein erstes Aktualisierungspaket soll im Herbst verfügbar gemacht werden.

Die aktuellste Version von Windows Server ist ohnehin mit Windows 10 verwandt, deshalb überrascht die jüngste Ankündigung von Microsoft auch nicht: Denn die Redmonder haben bekannt gegeben, dass Windows Server sich am "Windows as a Service"-Modell von Windows 10 orientiert und künftig zwei Mal pro Jahr aktualisiert wird". Diese Version von Windows Server bildet die Grundlage für Azure und Azure Stack bildet.

Wie im Fall von Windows 10 oder Office 365 will Microsoft jetzt auch Windows Server zwei Mal pro Jahr mit neuen Funktionen ausstatten. Ziel ist es, die Server-Releases an den halbjährlichen Update-Zyklus von Windows 10 und Office anzugleichen. Allerdings soll das immer nur für ein Update möglich sein, nicht für mehrere hintereinander.

Kunden mit Software Assurance für Windows Server Standard und Windows Server Datacenter erhalten die Funktions-Updates jeweils automatisch. Sie sollen an Windows Server 2016 festhalten, das ab sofort auch als Long Term Servicing Channel bezeichnet wird. Das darauffolgende Update muss dann zumindest außerhalb des Long Term Servicing Channel eingespielt werden.

Aufgrund der Business-Ausrichtung von Windows Server gibt es aber doch den einen oder anderen Unterschied zu den Consumer-Produkten von Microsoft. Interessierte Nutzer erhalten jedoch im kommenden Monat über das Insider Program für Windows Server Zugriff auf Vorabversionen. Entwicklern stehen die Bash-Shells der Linux-Distributionen Ubuntu, Suse und Fedora künftig also auch unter Windows Server zur Verfügung.

Tipp: Wie gut kennen Sie Windows?

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