Koalitionsverhandlungen: CDU und FDP sprechen über Finanzen

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Düsseldorf. Die Studentenvertretung der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität (AStA) ruft zu einer spontanen Demonstration gegen die mögliche Einführung von Studiengebühren in NRW auf. Eine Lösung hat sich jetzt gefunden: CDU und FDP haben ein Modell ausgehandelt, das bestimmte Gruppen von den Gebühren ausnimmt: Studenten aus Deutschland und anderen EU-Ländern sowie Flüchtlinge sollen kostenlos studieren können.

Nicht-EU-Bürger dagegen sollen pro Semester 1.500 Euro zahlen. Allgemeine Studiengebühren wollen beide Parteien aber nicht einführen. Das kündigten die Landesvorsitzenden Armin Laschet (CDU) und Christian Lindner (FDP) am Freitag nach der fünften Runde der Koalitionsverhandlungen an. Lindner sprach von einem "innovativen Weg, um die Qualität der Lehre in NRW zu verbessern".

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