Daten des AMS Arbeitsmarktdaten im Mai

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Im gesamten Agenturbezirk, der neben Fulda auch den Landkreis Hersfeld-Rotenburg umfasst, waren im 6141 Menschen ohne Job - 260 weniger als im April und 91 weniger als im Mai des vergangenen Jahres.

Im Mai hat der diesjährige Frühjahrsaufschwung in der Wormser Wirtschaft noch einmal an Schubkraft hinzugewonnen und erneut für eine positive Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt gesorgt. Die Arbeitslosenquote sank um ein Zehntel auf 2,7 Prozent. Knapp 98.000 Personen über 50 Jahren waren Ende Mai auf Jobsuche, das entspricht einem Plus von 4,2 Prozent. Davon profitierten alle Personengruppen, denn die Arbeitslosigkeit gehe überall zurück. Zum Vorjahr waren es 22 Personen (-2 Prozent) weniger.

In den letzten vier Wochen mussten sich 3.980 Frauen und Männer neu oder erneut arbeitslos melden. Das sind 319 oder 2,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

In der Region Osnabrück lag die Arbeitslosenquote im Mai mit 4,7 Prozent um 0,1 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat und im Vormonat.

Die Neumarkter Arbeitgeber haben im Berichtsmonat 342 Arbeitsstellen gemeldet. Vor zehn Jahren gab es mehr als doppelt so viele Menschen ohne Job. Seit Jahresbeginn sind 1252 Stellen eingegangen, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 285 (29%). "Seither gab es 24 Prozent mehr Stellenangebote als im Vergleichszeitraum", äußert er sich in einer Pressemitteilung. "Zur Besetzung stellten Arbeitgeber insgesamt 1.405 offene Stellen zur Verfügung (25 mehr als im Vormonat)". Da sind 11,7 Prozent mehr als 2016. Gegenüber Mai 2016 ist diese Zahl um 4.600 oder 3,2 Prozent gestiegen.

"Wir merken, dass die Betriebe zunehmend darauf bedacht sind, ihre Fachkräfte und insbesondere die Nachwuchskräfte zu halten", erklärt Susanne Decker, Leiterin der Wormser Arbeitsagentur.

Im Hohenlohekreis liegt die Arbeitslosenquote bei 2,6 Prozent (Vormonat 2,8 Prozent).

Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im Mai 2017 im Jahresvergleich um 3,7 Prozent auf 118.866 gesunken. In sechs der insgesamt neun Geschäftsstellen des Bezirks fiel die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen schwächer aus als im Agenturschnitt, so auch in Wilhelmshaven. Besonders erfreulich sei das vor allem in den Hilfsberufen, im Handel sowie bei Büroberufen.

Als Grund für den Rückgang nannte die zuständige Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland die anhaltend brummende Konjunktur, die für eine hohe Nachfrage nach Arbeitsplätzen sorge. Zahlenmäßig die meisten offenen Stellen bietet Oberösterreich mit 15.996 an, der stärkste prozentuelle Zuwachs an Jobangeboten war in Niederösterreich mit plus 80,4 Prozent zu verzeichnen. Damit hat sich hier der Rückgang seit 18 Monaten kontinuierlich verstärkt.

Die neuen Technologien, die den digitalen Strukturwandel vorantreiben, werden sich auf absehbare Zeit rasant weiterentwickeln und so den Arbeitsmarkt verändern.

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