Zahl der Ebola-Verdachtsfälle im Kongo steigt weiter

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Im zentralafrikanischen Kongo hat sich die Zahl der Ebola-Fälle von 29 auf 43 erhöht.

38 davon gälten aber weiterhin nur als Verdachtsfälle, sagte ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag in Genf. An der Virus-Infektion sind bisher vier Menschen gestorben. Nach wie vor sind erst zwei Fälle durch Labortests einwandfrei nachgewiesen worden. Am kommenden Freitag soll ein Flugzeug Helfer und bis zu 2,5 Tonnen Ausrüstung nach Buta im Norden des Landes fliegen, wie die EU-Kommission mitteilte.

Nach Angaben der WHO sind in dem betroffenen Gebiet 419 Menschen, die mit Erkrankten zu tun hatten, unter erhöhter Beobachtung. Bei der bislang größten Ebola-Epidemie starben 2014 und 2015 mehr als 11.000 Menschen in Westafrika.

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