G20-Staaten wollen sich besser gegen Epidemien wappnen

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Die G20-Gesundheitsminister haben Antibiotikaresistenzen den Kampf angesagt.

Bei einer Konferenz in Berlin einigten sich die Fachminister der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer darauf, dass Antibiotika künftig überall verschreibungspflichtig sein sollen.

Die Gesundheitsminister der G20-Staaten verständigten sich in Berlin auf eine Abschlusserklärung. "Denn wir müssen jetzt die Zeit nutzen, um uns vorzubereiten".

In Berlin hatten die Gesundheitsminister unter deutscher Leitung hinter verschlossenen Türen so einen Ernstfall geprobt. Bei der bislang größten Ebola-Epidemie 2014 bis 2015 starben in Westafrika mehr als 11 000 Menschen. Deutschland setzt sich für die Erhöhung des Pflichtbeitrags der Mitgliedstaaten um drei Prozent ein. Das Ministerium hat bereits in diesem Jahr seine freiwilligen Beiträge von 5 auf 35 Millionen Euro erhöht. Die Länder wollen nationale Aktionspläne bis Ende 2018 aufstellen und Forschung fördern.

Daneben wollen die G20-Länder armen Staaten unter die Arme greifen, um den Gesundheitsschutz zu stärken und ihnen Zugang zu bezahlbaren Medikamenten zu erleichtern.

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